Bogito ergo sum

28. Januar 2012

Wir sind Dinosaurier: Die sind irgendwann ausgestorben. Mir fällt es immer schwerer, über privates zu bloggen, gerade jetzt in der Umbruchphase, wo ich nicht weiss, wie lange ich in meinem Job noch „aushalte“. Die innere Zensurschere ist ständig präsent und dann bleiben nur flache Blödpostings ohne viel Inhalt :-( Trotzdem gebe ich mein Blog nicht her. Überlaufventil und Seelenschuttlager. Besser als alles in sich reinzufressen.

Meine Antwort auf den Artikel von Herrn Tagesblog. Ausgedehnte Mailkontakte verstärken das Nichtbloggen noch zusätzlich. Eine Zeitlang habe ich vor der morgendlichen Mailantwortrunde erst einen Blogartikel verfasst, das war für das Blog effizienter. Denn wenn ich erst Mails beantworte, bleibt nicht mehr viel Inhalt für den Rest der Welt übrig ;-)

Es gibt sicher einige der „Dinosaurier“, die sich an diesen Spruch und an diese fantastische Aktion, damals in der Steinzeit, erinnern. Bei mir ist es immer noch so: Blogito ergo sum.

Abgesagt

27. Januar 2012

Schade, ich war schon richtig drinnen im Thema … jetzt geh ich mal unmotiviert meinen Job erledigen, nach bestem Wissen und Gewissen und mit noch weniger Freude als sonst. Übers Wochenende muss ich mir dann eine Überlebensstrategie überlegen, damit ich nicht weiterhin unmotiviert dabeibleibe … das ist keine gute Basis.

Und weiterhin werde ich nach“ meinem“ Job, nach meiner neuen Aufgabe, nach meiner neuen Herausforderung Ausschau halten, die irgendwo auf mich wartet ….

Knall Peng Bumm

26. Januar 2012

hat es gestern gemacht und mein Auto war hin. Angefahren am Straßenrand. Dass das Parken an dieser Straße gefährlich ist und Seitenspiel kosten kann, war mir bewußt, dass Parken dort zum Totalschaden führen kann, nicht. Sah gar nicht sooo schlimm aus. Das Auto war mit dem rechten Vorderrad auf den Bürgersteig hochgeschoben, der linke Hintereifen war platt und wie sich später herausstellte, komplett verschoben…

Nun habe ich erst mal einen Ersatzwagen und in den nächsten Tagen wird sich rausstellen, wie es weitergeht, ich schätze mal mit einem neueren baugleichen Modell ….. viel drauflegen kann ich nicht.

Das Jahr das so fulminant angefangen hat, ist in diesem Januar bereits so weit in den Keller gestürzt, dass es jetzt schon das Letzte getoppt hat.

PS: die Radabdeckung steht nun dekorativ an der Wand gelehnt nicht mehr im Büro, sondern im Wohnzimmer …. die hatten wir vergessen und lag nach dem Abschleppen einsam und verlassen am Straßenrand … ich konnte sie nicht einfach so liegen lassen …

Tibet

24. Januar 2012

Via Google-Übersetzer kann man nur schlecht lesen, was Tsering Woesner über Tibet berichtet …. oft schaue ich nicht in dieses Blog, aber immer wieder bin ich entsetzt über die vielen Opfer …. in facebook gibt es lesbareres ….

besser spät …. als

24. Januar 2012

bevor der Frühling komplett da ist.

Muss ich doch endlich mal den „Glühwein“ probieren, der hier seit der Adventszeit rumsteht …. lecker, schmeckt fast wie echt ;-) soweit ich mich erinnern kann …

 

Einsteigen bitte …

23. Januar 2012

Schon wieder rum das Wochenende. Nicht viel gemacht. Nächstes Wochenende ist Kinowochenend: Im Rahmen der Homonalen (warum bin ich immer versucht den Begriff mir „r“ zu schreiben) werden wieder viele schwul-lesbische Filme gezeigt.

Nächstes Wochenende geht es auch zum Krankenhausbesuch meiner Kollegin. Statt Brunch mit Kino für sie halt Besuch mit viel Zeit.

Dazwischen liegt eine lange Woche, in der wohl eine Entscheidung fallen wird, ob ich mein Arbeitskarussell in beständigere Runden bringen kann. Je näher die Entschedung rückt, desto unsicherer werde ich. Aber ich denke das ist normal, denn wie vor 5 Jahren gilt auch hier „lieber das vertraute Elend als das fremde Glück“.

Also: Einsteigen und anschnallen nicht vergessen.

Klaus Hoffmann im unterhaus 29. März 2012

21. Januar 2012

unterhaus – das pro:gramm – März 2012.

Ich bin dabei. Freude. Musikalische Lesung „Philipp und die Frauen“. Das Buch hab ich, logisch, aber eine Lesung mit Klaus Hoffmann hatte ich noch nicht. Ich freu mich drauf und hoffe auf eine Signatur in meinem Exemplar. Afghana werde ich auch mitnehmen ….

Leichtsinn am Morgen

20. Januar 2012

verteibt Kummer und Sorgen.

Schaun wir mal, was das Wochenende so bringt. A bisserl mehr als das Unaussprechliche darf es schon sein ;-)

Aber jetzt erst mal zum Hochdruckfreitag ins Büro. Und wech …………………

Ipod fast explodiert

15. Januar 2012

Glück gehabt: Ich stand direkt neben der Stereoanlage als es anfing zu stinken, zu zischen und es aussah als wolle der Ipod, der oben im Anschluss der Anlage steckte, wie eine Rakete in die Luft gehen. Als er anfing Funken zu spucken, kam ich aus der Erstarrung raus und habe ihn kurzerhand rausgerissen und auf den Boden geworfen ….

Ich schätze, dass ich damit vielleicht sogar einen Brand verhindert habe und möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wäre ich nicht im Zimmer gewesen …..

Funkloch-Flatrate

13. Januar 2012

….. die Lösung für „keine Zeit zu haben“? Das würde mir sehr weiterhelfen. Ohne Internetzugang würde es sich sicher so anfühlen, wie in der ersten Zeit des Nichrauchen: Es ist auf einmal jede Menge Zeit übrig, die gefüllt werden muss.

Mit was? Als erste würde mir Aufräumen einfallen, um mich danach mit einem Kaffee in ein Buch zu vertiefen. Ich wäre sicher mehr draußen im Garten, würde vielleicht öfter zum Telefon greifen, um mit Freunden Kontakt aufzunehmen und wäre sicherlich öfter mal abends unterwegs.

Auf der Arbeit gäbe es keine Arbeit bevor nicht der Postbote dagewesen wäre, das würde die Arbeit total entschleunigen. Jedes einzelne Projekt bekäme wieder den Stellenwert, den es verdient und wäre nicht nur ein weiterer Job, der schnell mal eben durchgeschleust werden muss, weil die Termine wieder viel zu eng liegen (diese Termine gäbe es gar nicht). Und: Feierabend wäre Feierabend, weil es ja auch keine Handyverbindungen gäbe. Gutes altes angeleintes Telefonnetz !

Danke, Herr Gutjahr für diesen schönen Tagtraum. Ich mach mich jetzt mal auf in den täglichen Wahnsinn, werde aber vorher den Rechner und das Smarty ausmachen, um eine halbe Stunden lang in meinem Hier und Jetzt zu sein, ohne wissen zu wollen, was die Welt da draußen in den Wahnsinn treibt.

 

12. Januar 2012

Schon wieder Donnerstag. Zeit um WE-Pläne zu schmieden. Das letzte war ja couchverhangen. Jetzt muss mal wieder ein wenig Aktivität her.  Ich brauche eine oder zwei neue Hosen. Nicht gut, das könnte zum Frustwochenende werden. Deshalb schaue ich besser heute nachmittag mal, ob ich  was „Passendes“ finde.

Anmerkung an mich: Keine Schuhe! Keine Tasche! Kein Schal! Keine Mütze! Nein, nein, nein!!!

Arbeitgeber-Bewertungsportale

10. Januar 2012

Im Zuge meiner Zukunftsrecherchen bin ich auf zwei interessante Seiten gestoßen:

MeinChef.de

kununu.com

Seiten auf denen Arbeitgeber bewertet werden. Damit geht man nicht ganz „blind“ ins Bewerbungsgespräch. Je größer die Firma, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf einer der Seiten etwas zu finden.

 

Eine Bewertung für Bewertungsportale findet sich hier (Stand 2009) – und weitere Bewertungsportal-Links.

Keine Überstunden sind auch keine Lösung.

9. Januar 2012

Der erste Tag der Woche. Geschafft. Ungehetzt um 15.45 h mit einer Überstunde Schluß gemacht. Die letzte Woche mit meinem Anspruch, keine Überstunden zu machen hat mich aggressiv, unzufrieden und für die Kollegen unausstehlich  gemacht.

Ich resigniere auf eine Weise. Auf eine andeere Weise, werde ich so mir selbst gerecht. Darum geht es. Mit mir zufrieden sein. Lange schon sag ich nicht mehr B, wenn ich feststelle, dass A der falsche Weg ist.

Wie aus einer anderen Zeit

8. Januar 2012

irgendwie  …. aber nicht aus einem anderen Land, sondern an einem Herbsttag 1985 an der B455 – alleine für diesen Fund hat sich die Fotokistenaktion gelohnt.

Foto Find Session

8. Januar 2012

Große Ereignisse wefen ihre Schatten voraus. Und dafür muss ich heute tief in die Vergangenheit eintauchen. Die Tochter wünscht sich Bilder aus der Zeit als „wir“ 25 waren.

Zusammen feiern wir drei dieses Jahr sozusagen „125 Jahre Familie“.  Das kann heiter werden. Und zur Zeit bin ich sehr motiviert Etwas zu machen. Allerdings schwebt mir keine übliche 50-Jahr-Feier in einem angemieteten Raum, sondern eher eine Steh- und Bottleparty rund ums Haus  vor (ähnlich wie vor 25 Jahren). Allein die Frage, wie das mit den Fellnasen funktionieren soll, hält mich noch von der Detailplanung ab ;-) .

Yo-Yo Ma – Goat Rodeo Session

8. Januar 2012

Yo-Yo Ma Home | The Official Yo-Yo Ma Site.

Wundervolle Musik. Gefunden bei dem leider nun fast beendeten und mir sehr geschätzten Reisetagebuch „Vor mir die Welt“.  …. Die Reise endet auf einem Containerschiff …. diese Art zur See zu fahren, würde mir sicher mehr liegen als eine Kreuzfahrt ….

17 Uhr …

6. Januar 2012

… und es ist noch hell – schön !

Freitag

6. Januar 2012

Kein FREItag hier in Hessen.  In den letzten Tagen stelle ich mir immer mal wieder vor, wie sich das Leben anfühlen würde in anderem Büroumfeld, mit anderen Kollegen.

Diese Vorstellung endet immer wieder in Unsicherheit. Eine Bewerbung liegt noch nicht abgesendet im Entwurfsordner. „Junges Team“ …hmmmm … würden die denn ein „altes Schlachtroß“ wollen? Sind meine Gehaltsvorstellung nicht eh so hoch, dass ich schon beim Lesen „ausgesiebt“ werde? Ist es sinnvoll, sich auf eine Stelle zu bewerben, deren Anforderungen ich maximal zu 50% erfülle?

Vielleicht sollte ich die Bewerbungen einfach als Übungen sehen, um mich freischwimmen, um ein wenig mehr Routine im Bewerben zu bekommen….

Gestern – wichtiger Tag

5. Januar 2012
  • Hingefallen und wieder aufgestanden. Wußte gar nicht, dass Schmerz am Allerwetesten so erschöpfen kann. Ab nachmittags wollte ich nicht mehr sitzen und habe den Resttag dösend verbracht.
  • Tante in der Kur willkommen. Ab jetzt geht es aufwärts. Wenn nicht dort, wo dann kann sie wieder Lebensmut, -Freude und -Willen erlangen. Wenn sie danach noch immer nur sich bejammert ….. werde ich mein Missfallen nicht mehr zurückhalten. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. An der Gesundheit arbeiten ! Nicht an der Krankheit. Das ist eine gesunde Devise.
  • Besiegelt, dass ich ab sofort alleinige Eigentümerin meiner Hütte bin, besiegelt ist auch, dass ich den besten Bruder der Welt habe, einen auf den ich mich verlassen kann, einen der nicht viele Worte macht und Klarheit wil.

Heute

  • Stürmt und regnet es draußen. Die Katzen müssen heute drinnen bleiben.
  • Habe ich keine Lust auf die Arbeite.
  • Schwindet die Hoffnung, dass es mit meinen anvisierten neuen Job doch nix wird. Immer noch nix gehört.
  • Muss ich rausfinden, wie ich meine Bewerbungsanlagen so minimieren kann, dass ich sie per Mail verschicken kann.

Morgen

  • Ist schon Freitag !

Gefallenes Mädchen

4. Januar 2012

… aua, der Steiß, so ein Sch …. das kommt davon, wenn Frau in Hausschuhen die Mülltonne rausstellt. Und: Nein, es war nicht Schnee- oder Eisglätte, nasses Laub war der Übeltäter.


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