4:25, Terrassenmorgen

Still ist die Welt um mich herum.

17 Grad, Sommer, es fängt an zu nieseln.

Die ersten Vögel fangen an zu singen, der Wald erwacht.

Erste Autos auf der Umgehungsstrasse, stören die Stille.

Tagesstart

Offline

Von Mittwoch bis Sonntag Mittag. Zeit Natur zu genießen und Freunde und Sonne und Regen…

Von einfachem Zelten hat das nichts mehr. Mannschafts- und Küchenzelt, Kühlschrank, Getränkewagen, Wohnwagen, Chalets und ein Orgateam, das seit Jahren eingespielt ist. Der Zeltplatz selbst war neu und wird unser neuer Stammzeltplatz. Mit viel Liebe zum Detail ausgestattet und von einer total netten Mannschaft bewirtschaftet. 

Zwölf Kinder und an die 30 Erwachsene umfasste unsere Zeltgruppe. Für mich eine absolute Herausforderung, in dieser Gruppe so lange Zeit zu verbringen. Wie so oft brauchte ich auch hier wieder mehr als eine Auszeit. Das wird sich sicher nicht mehr ändern, egal wie „integriert“ ich sein werde.

Ich bringe mich zuwenig ein. Bin eher passiv als aktiv. Wo andere in einer Gruppe aufgehen und sich wohlfühlen, fühle ich mich eher verloren und allein. Deshalb bin ich immer froh, eine Aufgabe zu haben. Spüldienst oder Spieldienst ist dabei dann irgendwie egal. War ich früher anders? Nicht wirklich. Vielleicht habe ich das früher besser versteckt oder überspielt. 

Wie auch immer, wenn es mir nicht gefallen würde, wäre ich gar nicht erst mitgekommen. Manchmal fühlt es sich an wie lernen, üben. In den vergangenen Jahren habe ich nicht viele Dinge gemacht, die mir nicht  liegen, sondern habe es vermieden, mich in solche Situationen zu begeben. Damit habe ich natürlich auch Chancen vertan, mit solchen Situationen umzugehen zu können. 

Auf der Mauer ….

Entdeckt am 21.5. an der Terrassentür.

Ob ich das Schlüpfen erlebe? Lange wird es sicher nicht mehr dauern. Maximal einen halben Zentimeter hat das Gelege. Merke: warten bis die Sonne das Gelege beleuchtet, um gute Fotos zu bekommen.

Insektentränke

Heißbegehrt von den Wespen.

Noch kann ich das muntere Treiben total ruhig mitanschauen. Die wollen nur Wasser holen. Der Frühstückstisch ist total uninteressant.

Der Plastikreiher versteckt sich in hohen Schilf und ist bald nicht mehr zu sehen.