Sonnensonntag

Vorgeschmack auf den ersten gemeinsamen Urlaub.  Camping mit Freunden. Die ersten sind schon am „Basechillen“. Wir und der Rest der Truppe folgen bald für ein verlängertea Wochenende.

Schichtarbeit im kalten Keller

Sommer oder so.

Positionen – Simone Buchholz

Respekt.

Herland

DA MÜSSEN WIR DRINGEND NOCHMAL RAN

Von Simone Buchholz

Buchholz(c)Achim_Multhaupt-11_SVIch bin in einem Haus aufgewachsen, in dem es selbstverständlich war, dass Frauen arbeiten, und so bin ich dann auch erzogen worden: Mach dein eigenes Geld, sei finanziell unabhängig. Gleichzeitig lief in den Frauenköpfen unserer Familie aber auch noch ein anderes, viel älteres Programm: Sei eine gute Frau, koche, putze, und achte verdammt noch mal darauf, wie du aussiehst. Außerdem hab ich fast ausschließlich mit Jungs gespielt, damals auf dem Dorf gab es nicht so viele Mädchen. Also stand ich früh auf dem Bolzplatz im Tor und hab Bälle ins Gesicht gekriegt, ich hab gelernt, wie eine ordentliche Mutprobe aussieht (in Unterhosen durchs kindshohe Brennnesselfeld) und wie man Bandenchefin wird (Maul aufreißen), und ich hab gelernt, das alles mit hartem Humor zu versehen. Dann bin ich früh ausgezogen und zum Philosophiestudium in eine andere Stadt gegangen.

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Feiertags-Schnipsel

MyBowle

Fürs Helferfest hatte der dj die Idee, den Helfern Maibowle zu schenken. Gute Idee. Name by him, Ausführung by me 😉 Leider habe ich das Gruppenfoto vergessen zu machen, das ich Svavar schicken wollte. Schade.

Ein schönes Helferfest hatten wir. Immer noch sind volle Flaschen übrig und ich will dringend den vielen Alkohl aus dem Haus haben. Er stört mich. Erinenrt mich ständig dran, dass ich ihn nicht trinken will. Das ist wie für andere Schokolade oder Chips, die kann man ja essen, macht ja nix, ausser, dass der Blick auf die Waage später schmerzt. Aber: Ich leere die Flaschen nicht, weder den Winzersekt, noch den Rotwein, noch das Bier. Das Leergut wird nächste Woche weggebracht und die reslichen Flaschen kommen in die Garage bis zum Vereins-Zelten.

Gestern hatten wir das Thema Digitalisierung, Robotics, etc. Online sein, immer und ständig. Zuviel Input. Immer und ständig. Bei mir führt das zu absolut zu Hirnmatsch, Denkverzögerungen, Wortfindungsstörungen und Aufmerksamkeitsdefiziten.

Und Google weiss so ziemlich alles von mir (und von Dir). Dinge, die ich längst wieder vergessen habe. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Ganz oder gar nicht, wie so oft im Leben. Aber gar nicht ist ja noch nicht mal eine Option.

Die Vorstellung, dass es irgandwann mal eine künstliche Intelligenz gibt, die findet, dass es zuviele Menschen gibt und diese das Überleben des Planeten gefährden und deshalb mit der Reduzierung von ihnen anfängt, ist gruselig, aber nicht mehr so Siencefiction wie vor 20 Jahren.

Gestern kam mein Geburtstagsgeschenk an, das ich mir von gesammelten Gutscheinen ausgesucht habe: Bassetti. Immer tolle Farben, immer tolles Fühlen aber auch: immer zu teuer. Aber nun und nachdem Zeiten des Draufwartens bis ich genug Geld habe, ich nicht mehr zu geizig für sowas bin, ich alt genug oder nicht mehr zu jung dafür ….

Die Kiwipflanze hat wieder wunderhübsche und viele Blüten, nachdem letztes Jahr gar nichts war und im Vorjahr die Blüten braun wurden und abgefallen sind. Wir sind gespannt, ob es zu dem einzigen überlebenden Pfirsisch und den beiden Äpfel, den fünf Heidelbeeren und den Weintrauben, nun auch noch Kiwis zu ernten sind.

Schön, wie mal Zeit zu haben, um Schnipsel zu sammeln. Nun sitze ich in dem Zimmer, das noch völlig Bilderlos ist, naja, zumindest sind keine Bilder aufgehägt, habe Seal auf den Ohren und lasse die Gedanken fliegen. Aber sie fliegen nicht in die Tasten, bleiben im Kopf und lassen sich nicht fassen. bzw. wollen gar nicht hierher.

 

Freitagmorgen 

6 Uhr, Morgenkaffee auf der Terrasse. Sommer. Und das Wochenende fast schon da.