Ying und Yang. Nun ist’s soweit – oder: Tütensuppe.

Fast. Am Donnerstag wird es sich final entscheiden, ob die Mieter zum 15. August ausziehen oder nicht. Damit kommen die Veränderungen schneller als gedacht. Und viel zu früh für den Zeitplan. Heute haben wir mal alle möglichen Variationen der möglichen Wohnsituationen durchgespielt, gebrainstormt, in die Tüte gesprochen was wie werden könnte. Runde 1 nenne ich das mal. Runde 2 kommt dann mit Lena und mir. Runde 3 könnte dann ein Dreiergespräch werden. Wer weiss schon, wieviele Runden noch kommen, bevor die erste Tapete fällt bzw. der erste Hammerschlag getan wird.

Das einzige was im Moment klar ist, ist dass erst mal wohl keine meiner jetzigen Vorstellungen realisiert werden wird

  • Er in der 1. Etage, ich unten
  • Wir beide in der ersten Etage
  • Wegziehen und beide Etagen vermieten (Fluchttier, das ich nunmal bin)

Aber erst geht es eh mal ans Entkernen, Sanieren. Dazu brauchte es eine Kostenauflistung der Basisarbeiten, um eine vermietbare Wohnung aus der verwohnten und runtergewirtschafteten Bude zu machen.

Gute drei Monate Mietausfall sind mindestens aufzufangen zu den Sanierungskosten. Soweit der Rahmen dazu.

Zum gefühlten Status; erst mal durchatmen. Und dann mich freuen: das Haus kann wieder echte Heimat werden, wenn die gefühlt störenden Menschen nicht mehr da sind, 3 Autos weniger, eine leer geräumte Garage, der Hausgang kann entrümpelt werden, und dieser schreckliche Nikotin-Geruch und die Nikotin-Beläge überall gehören bald der Vergangenheit an. Es wird endlich eine echte Nachtruhe einkehren, wenn nicht mehr über mir bis in die Puppen an den PCs (mit bis zu drei Leuten in drei Zimmern) gespielt wird oder das Fernsehen die Nacht durchläuft.

Diese so ganz anderen Arbeits- und Lebensabläufe haben mich schon lange irritiert, auch die Einstellung zu Arbeiten, diese Selbstsucht und Rücksichtslosigkeiten und dieses immer-den-eigenen-Vorteil sehen. Und vor allem die abwertende Einstellung Frauen gegenüber und das respektlose Umgehen miteinander, dieses ständige Besserwisserische und diese Großmäuligkeit.

Will ich die Wohnung überhaupt wieder vermieten? Meinen Platz, mein Zuhause mit Fremden teilen?

Nein. Wenn, dann möchte ich Freunde, Gleichgesinnte um mich haben, wieder eine echte Hausgemeinschaft haben, das ist das Ziel.

Wenn ich träumen dürfte, wäre mein Haus UNSER Haus mit viel Platz. Atelier- und Musikzimmer für mich, Wetterbeobachtungsterrasse für ihn, Arbeitszimmer für uns. Es gäbe Tochterzimmer, Gästezimmer, Spielzimmer, Sauna und Whirlpool in der einen, großzügigem Duschbad in der anderen Etage.

Das Dachgeschoss hätte eine Logia oder/und einen Treppenzugang zum Garten und mein Miniteich würde zum Schwimmteich werden (hihihihi).

Ich lade Dich ein, aus dem Haus UNSER Haus zu machen. Bring dich ein, ermuntert mich, halt mich zurück von unvernünftign Dingen, bestärke mich bei mir erstmal unmöglich erscheinenden Zwängen, lass uns gemeinsam unsere Zukunft gestalten.

Wenn wir vom gefühlten zusammen gestalten zum gelebten zusammen gestalten und zusammenwachsen kommen, werden sich (hoffentlich) deine finanziellen Bedenken (wie das zu schaffen ist) genauso auflösen wie meine Bedenken, ob Liebe ausreicht für einen gemeinsam gelebten Alltag. Ying und Yang. Ratio und Emotion. Du und Ich.

Vielleicht wird es aber auch ganz anders, weil Deine Vorstellungen andere sind als die meinen? Wie sieht Dein Traum aus?

Gedanken freien Lauf lassen, ohne Beschränkungen von finanziellen Möglichkeiten, Sachzwängen  und Machbarkeiten.
Groß denken, um größtmögliche Chance zu haben, einen Teil der großen Gedanken umzusetzen. Ich bin der Überzeugung, dass sich die Realität in die richtige Richtung entwickelt, weil ich die positiven Gedanken in diese Richtung schicke. Mich nicht festhalten an dem Negativen, Nichtmachbaren, denn das ist ja in meiner Vorstellung nichtmachbar, weil ich von Anfang an überzeugt bin, dass das nicht geht.
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. Zitat Konfuzius

Gotthold Ephraim Lessing

Lese jeden Tag etwas, was sonst niemand liest. Denke jeden Tag etwas, was sonst niemand denkt. Tue jeden Tag etwas, was sonst niemand albern genug wäre, zu tun. Es ist schlecht für den Geist, andauernd Teil der Einmütigkeit zu sein.

ELO – Hold on tight to your dream

John Denver – Welcome to My Morning

Neue LeserInnen werden hier ganz persönlich begrüsst. Hallo und Willkommen nach Bonn. Auch wenn nun meine Statistik ruiniert ist und ich mir vorkomme, als hätte ich mein ganze Leben erzählt, ohne Punkt und Komma. 😉

Eigentlich lesen hier nur meine virtuellen Freunde, die gar nicht so virtuell sind, denn ich kenne alle, fast alle, mittlerweile persönlich. Wer allerdings nur still mitliest und nie kommentiert, den kann ich natürlich nicht kennen. Solche Leser wollen vielleicht auch nicht erkannt werden. Aber ich kenne es von mir selbst: oft gibt es eben nichts zu sagen und nur zu kommentieren um des kommentieren Willens? Geschenkt.

Ich weis gar nicht mehr genau, wann ich mit bloggen angefangen habe. Den Anfang machte ein Katzenblog Anfang der 2000er Jahre. Irgendwann habe ich dan mit meinem „disziplinlos“-Blog begonnen. Ich habe auch versucht aufzuhören mit bloggen, aber mir fehlte das. Nicht die LeserInnen oder Kommentare, sondern das Reflektieren. Beim Bloggen kann ich meine Gedanken sammeln und formulieren. Nur ein Bruchteil davon landet im Blog. In den vielen Jahren habe ich gelernt was blogbar ist, was nicht, was besser verklausuliert geschrieben ist, wo ich mehr ausholen sollte, auch damit das für mich später noch verständlich ist. Und die Musikbeiträge haben meistens (aber nicht immer) einen persönlichen Bezug

Nicht-Blogger tun sich oft schwer mit privaten Blogs, mit diesen vielen eben sehr persönlichen Inhalten. Deshalb erwähne ich meinen Blog zwar manchmal an Rande, aber die wenigsten fragen nach. Hier ist kein Platz für Kopftschüttler und Bedenkenträger, Moralisten, Schwarz-Weißdenker. Das Leben ist bunt! Ich bin umso glücklicher, dass der dj mein Bloggen so vorbehaltlos angenommen hat und akzeptiert. Hätte ja auch anders sein können … Aber es zeigt eben auch noch eine weitere Dimension meiner Persönlichkeit, die ihm in dieser Ausführlichkeit  und Intensität vielleicht verborgen bliebe.

Das Glück

Textquelle: myMonk – Extrakt

Das äußere Glück, das uns zu Füßen liegt kann ich nur erkennen, wenn ich mein inneres Glück gefunden habe. Nur wenn ich mir dessen bewußt bin und offen, können andere Menschen mein Glück und damit mich bereichern. Und nicht nur die die mich lieben, sondern auch die, die mich mögen, oder die mit mir gemeinsam etwas bewegen, oder die mit mir in dieselbe Richtung schauen.