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Von Mittwoch bis Sonntag Mittag. Zeit Natur zu genießen und Freunde und Sonne und Regen…

Von einfachem Zelten hat das nichts mehr. Mannschafts- und Küchenzelt, Kühlschrank, Getränkewagen, Wohnwagen, Chalets und ein Orgateam, das seit Jahren eingespielt ist. Der Zeltplatz selbst war neu und wird unser neuer Stammzeltplatz. Mit viel Liebe zum Detail ausgestattet und von einer total netten Mannschaft bewirtschaftet. 

Zwölf Kinder und an die 30 Erwachsene umfasste unsere Zeltgruppe. Für mich eine absolute Herausforderung, in dieser Gruppe so lange Zeit zu verbringen. Wie so oft brauchte ich auch hier wieder mehr als eine Auszeit. Das wird sich sicher nicht mehr ändern, egal wie „integriert“ ich sein werde.

Ich bringe mich zuwenig ein. Bin eher passiv als aktiv. Wo andere in einer Gruppe aufgehen und sich wohlfühlen, fühle ich mich eher verloren und allein. Deshalb bin ich immer froh, eine Aufgabe zu haben. Spüldienst oder Spieldienst ist dabei dann irgendwie egal. War ich früher anders? Nicht wirklich. Vielleicht habe ich das früher besser versteckt oder überspielt. 

Wie auch immer, wenn es mir nicht gefallen würde, wäre ich gar nicht erst mitgekommen. Manchmal fühlt es sich an wie lernen, üben. In den vergangenen Jahren habe ich nicht viele Dinge gemacht, die mir nicht  liegen, sondern habe es vermieden, mich in solche Situationen zu begeben. Damit habe ich natürlich auch Chancen vertan, mit solchen Situationen umzugehen zu können. 

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2 Kommentare

  1. Klingt spannend. Schade nur, dass du dein So-Sein bewertest, es abwertest so zu sein wie du bist. Es muss doch nicht jede eine Partylöwin sein.

    (Ich schreibe das hier auch gleich mir ins Herz, weil ich mich eben auch immer gleich so abwerte.)

    Ich könnte das ja gar nicht mit so vielen Menschen so lange Zeit zusammensein. Ich hoffe, es war für dich mehr gut als stressig.

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  2. S(tef)unny

     /  22. Juni 2017

    Es war auf jeden Fall gut! Ich habe das noch gar nicht so gesehen, dass ich mich damit abwerte. Ich bin wie ich bin und versuche dem einem oder anderen und oft genug mir selbst mein Verhalten zu erklären. Aber manches Mal bin ich ja auch blind gegenüber den guten Anteilen …

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