Ballast abwerfen

Gestern war ich beim letzen Treffen der Frauengruppe, die mich durch das Jahr begleitet hat. 6 samstägliche Treffen, 6x 4 Stunden intensives Hinschauen auf sich selbst, auf das was war, auf das was ist und auf das was sein kann, künftig.

Klarheit haben diese Treffen gebracht. Entscheiden können, nicht mehr alles passieren lassen, sondern aktiv werden. Nein sagen, auch wenn es nicht einfach ist. Liebevoll mit sich selbst umzugehen und Nähe zuzulassen. Das fiel mir besonders schwer.

Ich fühle mich unwohl, wenn ich berührt werde, wenn mir Menschen zu nah kommen. Jede einzelne dieser Übungen war wirkliche Übung. Vom Aushalten bei den ersten Malen, bis zum Genießen gestern hat es lange gebraucht.

Ganz besonders ist die Erkenntnis, dass wir mit unserem Umfeld in einem System leben. Wenn sich ein Teil des Systems verändert, kommt Bewegung hinein. Alles muss sich neu auspendeln, neu ausrichten. Das geht natürlich nicht ohne Unruhe, ohne Schwingungen oder Turbulenzen und es dauert eine Zeit, bis sich das neue System wieder im Ausgleich befindet.

Als Dankeschön habe wir unserer Coachin symbolisch unseren Ballast, den wir bei ihr abgegeben haben in Form von  kleinen und großen Steinen dagelassen. Diese sind nun in ihrer Lieblingsfarbe Orange angemalt und können den Bachlauf in ihrem Garten verschönern.

Die anderen Mädels fanden die Idee befremdlich (ich wieder) aber sie war genauso begeistert davon, wie ich es mir vorgestellt hatte.Alles ist im Fluss … äh … im Bach.

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2 Kommentare

  1. Das klingt nach einer guten Gruppe, nach einer guten Heilweg-Idee. Die Steine-Dalass-Idee mag ich grundsätzlich auch, nur mit dem Anmalen hab auch ich zwei Problemchen: Zum einen wird die Farbe, die vermutlich nicht ganz giftfrei ist, in den Wasserkreislauf gelangen, zum andern sind Steine für mich heilige Geschöpfe. Es wäre für mich ein Sakrileg einen von ihnen zu verändern oder anzumalen. (Ja, ich mal wieder …).

    Ballast abwerfen: Ja, wie gut das tut. Ich freue mich für dich sehr, dass du dieses Jahr so viele heilsame Erfahrungen machen durftest!

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  2. S(tef)unny

     /  6. November 2016

    Wir mal wieder 😉
    Dispersionsfarbe und Acryl. Göttin verzeihe mir.

    Wir waren mit Coachin nur zu viert. Sehr offen und ohne Vorbehalte, wir mochten uns von Beginn an sehr. So wird das beim neuen Zirkel nicht mehr werden. Ja, auch das war zur rechten Zeit.

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