Luke Thompson, 27.8.2016, Tee de Cologne, Köln

What to say …. unforgetable.

Meine schlechte English-Übersetzung folgt, besser als die von Google wird sie allemal.
My bad english translation is here, but better as the Google one at least.

Nach einem Abend den ich sogut wie komplett mit Englisch verbracht habe, fällt es schwer in Deutsch zu schreiben.

Gestartet bin ich um 17 Uhr bei 36 Grad. Angekommen bin ich um 19 Uhr bei 32 Grad. Heimgekommen bei 24 Grad.  Konzert im kleinen Tee de Cologne von Silvia. Ich kam pünktlich zum Stühlerücken und Regale wegräumen. Ich war gerne etwas früher gekommen, um mit Silvia über ihre Erfahrungen als kleine feine Konzertlocation zu sprechen. Maximal 30 Leute passen rein. Sehr intim, sehr direkt und für Künstler gewöhnungsbedürftig, die solche Minilocations noch nicht wirklich kennen. Joseph & Maia haben mittlerweile viel Erfahrung darin, waren aber (fast) nur Zuhörer gestern abend. Joseph ist der kleine Bruder von Luke und ist seit einiger Zeit mit Maia hier in Europa unterwegs.

DSCF0001aNach dem Soundcheck – endlich war ich mal nicht völlig paralysiert und es hat sich wirklich wie Wohnzimmer angefühlt, so wie daheim, wenn ich die Songs von Luke spiele und es bei vielen dieser puren Gitarre/Stimme-Songs so klingt als würde er im Zimmer sitzen und singen. Ja, und gestern war das halt wirklich so ;-). Also nach dem Soundcheck, Zeit zum Quatschen. Er erinnert sich an das Wiesbaden-Konzert im Schlachthof mit Stu Larsen vom letztem März so gut wie nicht mehr – jetlegged wie er damals war, aber ja, er erinnert sich an meine 5 Euro, die ich ihm als Direct-Donation für den Download gegeben habe, weil ich weder Paypal noch Kreditkarte habe … ist ihm so auch noch nicht passiert ;-) Und mein Eindruck er (und andere Neuseeländer) seien total relaxed würde wohl daher kommen.

DSCF0014

Meine alte Yamaha FG-335, die mich seit 40 Jahren begleitet, habe ich letzte Woche wohl das letzte Mal poliert …. aber sicher nicht gespielt …. und feingemacht für die erste Unterschrift darauf, die von Luke. Er war begeistert von meiner Dreadnought, so eine hatte er schon immer haben wollen. Seine Yamaha ist aus den Siebzigern und wurde nach einer Repartur nicht mehr abgeholt. 40 Dollar hat er dafür bezahlt.

Wir sprachen über seine neue CD HOSTS, die zur Zeit auf Spotify zu hören ist. Sehr tranquilizing. Immer wenn ich intensiv auf die Texte hören will, drifte ich weg und irgendwann bin ich eingeschlafen – nicht weil die Songs langweilig sein – ganz im Gegenteil. Traummusik sozusagen.

Luke hat gerne unterschrieben – der erste und ich hoffe viele seiner Musikerfreunde werden folgen – J&M dürfen erst, wenn ich sie das erste mal live gesehen habe 😉 !

Nach dem Autogramm hat der Künstler sich zurückgezogen – wie das so ist – egal ob kleine oder große Location – nochmal Zeit zum sammeln, durchzuatmen und Lampenfieber zu kriegen 😉 und Setlist zu schreiben, die später dann doch nicht eingehalten wird.

Nach und nach trudelten die anderen Besucher ein. Tamara und ihre Tochter waren auch dabei – sie kenne ich von den Passenger-Konzerten. Gleicher Musikgeschmack und gleiche Leidenschaft für Kerle mit Stimme, Geschichten und Gitarre ;-).

Irgendwie schienen sich alle zu kennen oder es kam mir nur so vor, wie unter Freunden halt. Musik verbindet.

DSCF0006aDann begann das Konzert. Schüchtern und zurückhaltend mit seiner wunderbaren klaren Stimme . Eine Reihenfolge der Songs kriege ich nicht mehr zusammen. Wie so oft dann doch irgendwie paralysiert beim Zuhören. Keep rolling on, Slow boat to China, ein saugeiler Blues, ein Cover von „With a little help from my friends“ – wie er hinterher erzählte eine James Taylor Version – obwohl sie sehr Lukelike klang  – Redemption Song, das sagenhafte WALLS und zum Schluss Water …. aber da müssen noch mehr Songs gewesen sein! Und einige Stories behind the songs.

Danach bekam ich noch eine CD mit Autogram und der Frage ob ich anschließend noch mitkomme. Aber gerne doch ! Bis um halb Eins sassen wir noch draussen in der Tapasbar. Dreimal habe ich mich innerlich aufgefordert, einfach sitzen zu bleiben und zuzuhören. Für mich immer anstrengend ein solches Zusammensitzen – wo andere es genießen, ist es für mich anstrengend – es sei denn, ich bin im direkten Gespräch.

Aber es wurde sehr kurzweilig. Musik, Musiker, Geschichten von früher, von Konzerten, Begegnungen, Einflüssen und vom Busking am Nachmittag. Was wohl noch schwieriger ist, als vor geladenen Gästen zu spielen. Ja, damit muss man umgehen können und ein paar Come-together-Songs drauf haben, um Aufmerksamkeit zu kriegen. Und zu ersten Mal habe ich von den Sofar-Konzerten gehört. And now? Guess what!

 

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