Rauhnächte

Gerade dieses Jahr erscheint mir diese Zeit zwischen den Jahren sehr beonders. Liegt sicher auch daran, dass es sowenig Arbeitstage sind und ich mehr Zeit habe für Menschen und Dinge, die mir wichtig sind. Ich gehöre dazu!

Wieder alte Kontakte geknüpft und auf beiden Seiten ein leises Bedauern und Blicke, in denen Fragen liegen, die wir uns lieber nicht beantworten. Es war gut so wie es war und es ist gut so wie es ist und alte Freunde haben sich wiedergefunden. Herz, was willst Du mehr?

Mit meiner Malerei-Freundin Pläne gesponnen und eine hübsche Facebook-Seite erstellt. Der Bericht in der lokalen Presse wurde von der überregionalen Tageszeitung aufgenommen und im Januar, wenn eh viel Platz ist in den Zeitungen, wird es einen sicher sehr hübschen Bericht geben und bis dahin muss die Facebookseite noch ein wenig gefüttert werden. Hach, das macht Spass ! Und ich bin gespannt, ob ich das umsetzen kann, was ich in den letzten Jahren gesehen und erfahren habe in und über Blogs, über Kontinuität und Inhalte, die es braucht um eine solche Seite mit Leben zu füttern. Ideen habe ich viele und die Malerei-Freundin so viele fertige Werke und neue Ideen, dass es nicht daran liegen wird, keine Bilder zu finden, die sie der Welt zeigen kann. Alleine hätte sie sich da nie dran getraut.

Im Kino war ich auch: Der Hobbit. Naja, hat mich nicht so sehr beeinduckt – bis auf die Landschaft wieder. An den Herrn der Ringe kommt er nicht ran. Vielleicht ist auch nur, weil ich den Teil 1 nicht gesehen habe. Hübscher war es hinterher im Citrus. Ein angenehmes Ambiente, die Bedienungen ein Tick zu freundschaftlich im Umgang mit den Gästen, aber das scheint dort so gewollt zu sein.  Wichtiger waren die besprochenen Themen und ich drücke der Frauen-Freundin die Daumen, dass alles gut wird, für alle.

Und was macht die Lieblings-Kollegin? Wenn mich das jemand fragt, gibts ein ratloses Schulterzucken von mir. Ich habe viel Abstand zu ihr. Finde nicht die nötige Balance zwischen Nähe und Distanz. Entweder ist es zu nah oder zu fern. Alles schwierig. Aber um mich frei zu schwimmen, brauche ich wohl die Distanz. Das nimmt mir wiederum viel von der Qualität der Freundschaft, die wir haben. Warum kann ich das so schlecht, bei ihr? Bei den anderen funktioniert das doch auch!

Das ganze lebendige Leben läßt mich unruhig schlafen, merkwürdig träumen – aber es fühlt sich gut an. So gut wie lange nicht mehr. Back to life.

Jetzt weiss ich nicht mehr wo ich über den Brauch gelesen habe, Wünsche aufzuschreiben und diese nach und nach zu verbrennen (ohne dasss man weiss welchen), bis nur noch einer übrig ist. Diesen lesen und sich selbst um die Verwirklichung kümmern, die anderen hat man vorher dem Feuer und damit dem Schicksal, Gott, Göttin, Universum übergeben …. eine hübsche Idee!

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