In Gedenken an Wolfgang Herrndorf

Ich zappte gerade in dem Moment auf den WDR als sein Gesicht mit dem intensiven Blick auf dem Schirm war und der Satz mit „….ist tot.“ endete. Ich wußte gleich, dwer das ist.

Durch Zufall entdeckte ich seine Seite „Arbeit und Struktur“. Einer der ersten Einträge war der, als er mit Freunden in Portugal am Strand war …. seine Romane habe ich nie gelesen und wußte eine ganze Zeit gar nicht, dass er „berühmt“ war. Schriftsteller, besessen davon, bis zum Ende. Und gerade deshalb, weil ihm Wort und Schrift am Ende nicht mehr gehörten, sicher doppelt tragisch. Immer weniger die Möglchkeit zu haben, sich mitzuteilen. So bewußt das zu verlieren, was einen Großteil von sich ausmacht. Herrndorf, der von Worten lebte, wurde immer durchscheinender, blasser, weniger, ferner – so wie sein Blog.

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