Gedanken zum Tag

Lezter Tag des großen Urlaubes. Glückskind, ich. Dieses Wetter war einfach traumhaft. Jeden Tag sagen zu können, was ist das schön hier, das hat nicht jeder. Einfach annehmen was ist und nicht drüber nachdenken, was fehlt, was sein könnnte und nicht ist. Dafür bin ich dankbar.

Bin gespannt, was sich in den letzten September-Tagen in der Firma ergibt. Vielleicht ändert sich ja gar nichts, vielleicht wird auch alles umgekrempelt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es für alle gut geht. Egal wie, wir können uns noch und nöcher Gedanken machen, es wird eh schon alles entschieden sein, bis wir überhaupt irgendwas erfahren.

Ich sehe Veränderung als Chance, wie auch immer es ausgeht. Dachte ich doch schon mit 40 „muss mir was suchen, was bis zum Ende der Arbeitszeit passt“, ist es heute mit 50 nicht anders. Vielleicht wird es auch mit 60 noch so sein … Wenn ich mir nur mehr zutrauen würde …. bei jeder Stellenanzeige denke ich bei mehr als der Hälfte der Anforderungen „bin ich nicht/kann ich nicht“*. Und als Strategie zu sagen „da würde ich gerne arbeiten, also bewerbe ich mich einfach“ ….  hmm …. habe noch keine Firma entdeckt, bei der ich gerne arbeiten würde …

Es ist heute nicht anders als früher: ich kann alles ein bisschen, aber nichts perfekt. Das fängt beim Verkaufen an und hört bei Social Media auf. Weiterbildung auf gut Glück? Vielleicht findet sich in dem Bereich dann was? Ich weiss nicht. Würde lieber was finden, in das ich mich reinknien kann und mich dann gezielt weiterbilden. Aber da bin ich wieder am Anfang(*).

So, auf in den Tag – Wäsche aufhängen, staubsaugen und danach noch ein wenig in der Nudeldicken Deern lesen. By the way: wie das mit Instragram wirklich und im Detail funktioniert, habe ich noch nicht knacken können, sonst wäre ich auch bei #609060 dabei.  Das Buch passt wunderbar zum Thema. Und ich hoffe, dass auch ich irgendwann sagen kann „I free my mind and my fat ass will follow“ 😉

Da das mit dem Kopf-frei-machen nicht funktioniert, bringe ich mich mal in Bewegung – wenigstens zum Wäscheaufhängen …

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2 Kommentare

  1. „Jeden Tag sagen zu können, was ist das schön hier, das hat nicht jeder. Einfach annehmen was ist und nicht drüber nachdenken, was fehlt, was sein könnnte und nicht ist. Dafür bin ich dankbar.“

    wenn wir das auch im arbeitsalltag sagen können, sind wir gut unterwegs. das hoff ich für dich. für mich natürlich auch … 🙂

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    • S(tef)unny

       /  12. September 2012

      In der jetzigen Arbeit werde ich das nie wirklich sagen können, da das nicht nur von mir abhängt sondern auch von denen auf der anderen Seite (= Kunden) und die sind getrieben und geben den Druck unter dem sie stehen weiter, dabei kann frau nicht glücklich werden. Und alles nur um mehr Geld zu kassieren, zu vermehren … die Kunden anzutreiben, mehr Geld zu machen …. eben der kaptialistische Kreislauf und das im Gesundheitswesen … Wenn mir das alles nicht so zuwider wäre, dann könnte ich glücklich sein – auch auf der Arbeit.

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