Hinterm Haus

Wenn ich mich von der Straße weggehe und mich umdrehe, sehe ich nur Urwaldgrün und es dauert einen Moment bis es sich das lichtet.

Dann kommt unser Haus mit der steilen Zufahrt. Früher war der nun zugewucherte Pfad ein breiter Weg, auf dem dann und wann mal ein Traktor oder der Förster bis zum Straßenrand hochfuhr, um Holz zu machen oder nach dem Rechten zu sehen. Überhaupt sind im Wald von den vielen Wegen meiner Kindheit kaum noch welche übrig.

Die Wanderer, Walker und Mountainbiker nutzen nur die „Standardwege“ und Menschen, wie meine Oma – die im Haus untendrunter wohnte – und die ihr Feuerholz noch aus dem Wald zusammensammelte, gibt es nicht mehr. Nicht dass meine Oma keine „moderne“ Heizanlage gehabt hätte – im Gegenteil, sie konnte umschalten von Holz auf Gas. Früher stand noch ein Gastank im Garten, allerdings wurde nur selten mit Gas befeuert und wenn jemand am Samstags (!) baden wollte, musste vorher erst eingeheizt werden, damit es warmes Wasser gab.

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