Ist Bloggen Literatur? Was ist Literatur?

sofasophia fragt das Bloggeruniversum.

Was ist Literatur? das sagt Wikipedia dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Literatur

Meine Antwort dazu muss dann lauten: JA !
Aber: schlecht geschriebene Blogs sind erträglich, weil man es sich nur häppchenweise zuführt und es auch wieder sein lassen kann. Wenn das Ganze dann noch in Buchform erscheint, kann es das Lesevergnügen seeeeehr einschränken. Rechtsschreibfehler, schlechte Grammatik und wirr Geschriebenes brauche ich nicht in Buchform, das kann ich selbst 😉

Für mich ist Literatur immer noch Buch, e-Book. Dass sich mittlerweile jeder/jede berufen fühlt, aus Erfahrungsberichten oder Gebloggtem ein Buch zu machen, finde ich oft gruselig.
Also ist Bloggen Literatur, wenn sie in „erhaltbare“ Buchform. Zeitungen sind doch auch keine Literatur? Oder?

Boah, was sich aus der Frage alles ergibt (nachdem ich jetzt mal den wiki-Artikel überfolgen habe), da müsste ich ja jetzt alles Dir geschickte nochmal überarbeiten …. mach ich aber nicht 😉

Hier meine zuvor gegebenen Antworten (für alle, die ein wenig mehr von mir wissen wollen):

– Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Das ist schon so lange her, dass ich mich kaum noch erinnern kann ….

– Was war der Auslöser?

Das ging wohl über das Kommentieren bei anderen. Nachdem mich die eine oder der andere gefragt hatten, ob ich denn kein eigenes Blog habe, dachte ich: warum eigentlich nicht, wenn ich ständig bei anderen lese, können die doch auch etwas mehr über mich erfahren … – Beschreibe ganz kurz, was dir bloggen bedeutet. Bloggen ist Luft ablassen, Gedanken festhalten, Ideen formulieren, Schönes und Frust mit anderen teilen.

– Wie oft schreibst du fürs Blog?

Das ist unterschiedlich. Manchmal täglich, zweitweise auch nur einmal die Woche, je nach Verfassung und Mitteilungsbedürfnis.

– Schreibst du noch für andere Medien (Print?) Nein, ich zähle mich aber auch nicht zu Literaturblogs, Meinungsmachern oder Meingungsverbreitern …. ich blogge nur zu meinem Vergnügen.

– Gab es einen Vorlauf mit anderen Medien?

– Was verfolgst du ansonsten für Ziele mit deinem Blog?

– Was ist deine Intention?

– Träumst du vom eigenen Buch?

Nein, ich will wahrlich kein Buch über meinen Bloginhalt verfassen …. allerdings bin ich gerade dabei aus einigen Blogartikeln für meine Freundin ein Buch mit viel Bildmaterial (das nicht im Blog veröffentlicht ist) zu erstellen, das einen schwierigen Lebensabschnitt von ihr beinhaltet, aber das wird nur ein ganz persönliches Exemplar für sie.

– Wie bist zu virtuell verknüpft (Social Networks wie fb oder andere oder nur Blog? Von meinem Blog weiss Facebook (hoffe ich doch) nix. Andere Menschen im nahen Umfeld auch nicht …. es sei denn diese Menschen lesen still und heimlich mit. Es hat mich nie niemand nach meiner Blogadresse gefragt, wenn ich erzählt habe, dass ich blogge. Das wiederum finde ich merkwürdig, ist die Mehrheit des Umfeldes so weit weg vom Bloggen/vom Internet?

– Bist du mit deinem Blog in Blogcommunities angemeldet, wo es Ranklisten gibt? Wernn ja – warum, wenn nein, warum nicht?

Mein Blog läuft über WordPress, ansonsten: Nein, das interessiert mich nicht (mehr) – wie war der Ausdruck dafür: Schwanzvergleich? Mein Blögchen ist so persönlich, dass ich eh nicht vergleichbar bin.

– Wie wichtig ist dir die Statistik?

Es irritiert mich, wenn es aufgrund von Kommentaren in anderen Blogs oder Verlinkungen auf einmal viel mehr Leser bei mir vorbeischauen 😉

– Wie oft guckst du dir diese Zahlen an?

Regelmäßig

– Interessiert es dich, woher die Klicks kommen?

Das ist nur eingeschränkt möglich (Standard-Statistik von WordPress)

– Bist du auf vielen Blogrolls drauf?

Weiss ich nicht. Kann man das rausfinden? 😉

– Kommentierst du regelmäßig?

Nein, bin eher eine stille Leserin, meist ist schon alles gesagt und einfach nur irgendwas zusätzlich abnicken? Was soll das? Wobei ich ja selbst weiss, dass jeder einzelne Kommentar wichtig ist.

– Kennst du deine LeserInnenschaft? Wenn ja, wie setzt sie sich zusammen?

Von denen, die sich bislang mal geäußert haben/kommentiert haben, weiss ich, dass es andere BloggerInnen sind, zu denen sich über die Jahre fast schon – mehr oder weniger -ein vertrautes Verhältnis aufgebaut hat.

– Ein Satz als Plädoyer, als Zusammenfassung:

Bloggen – ja! Bloggen befreit, BloggerInnen sind an gesellschaftlichen Veränderungen beteiligt und BloggerInnen reflektieren über das was in der Gesellschaft passiert. Die Welt ohne Blogs wäre wie ein Bücherregal ohne Bücher.

– Bitte noch abschließend diese kleinen Fragen hier beantworten: Einige Angaben zu dir (nur, was über dich gesagt werden darf), ob ich dich unter deinem Blog- oder unter deinem richtigen Namen zitieren und ob ich dein Blog erwähnen darf. Ich kann deine Antwort auch ganz und gar anonym zitieren.

Du darfst mich gerne mit „S(tef)unny“ zitieren, wenn meine Antworten relevant sind für Dein Projekt.

– Bitte auch Geschlecht (falls nicht aus Blogtitel ersichtlich), Alter, Beschäftigung/ Beruf/Alltagstätigkeit in Prozenten und Thema/Schwerpunkt deines Blogs.

50, Angestellte im Bereich Marketing, Thema meines Blogs bin ich 😉

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4 Kommentare

  1. danke für die werbung 🙂

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  2. Hmmm, es wird gleich schwierig, den Kommentar abzusenden, weil WordPress seit neuester Zeit diese doofe Login-Funktion hat. Also wundere Dich nicht über die dusselige Mailadresse, ich bin es dennoch. 🙂

    So, zum Thema. Ich habe ein Buch aus dem Blog heraus geschrieben. Allerdings nur solche Sachen, die ohnehin für ein Buch gedacht waren, die Kurzgeschichten. Damit bin ich auch bei meiner Einstellung zum „Buch aus dem Blog“. Es sollte nur dann ein Buch geben, wenn es Geschichten sind, die erzählt werden. Alles andere halte ich für Blödsinn.

    Was ich unterstreichen will, ist „Bloggen befreit!“. Jawohl, sehr sogar und mich besonders. Das Bloggen lässt mich loslassen, reflektieren, die Gedanken ordnen und die Meinungen anderer Menschen wahrnehmen. Das hat schon eine besondere Qualität. Ob ich literarische Qualität erzeuge? Keine Ahnung. Meine Leser wissen das bestimmt besser als ich.

    Und aus diesen beiden Gründen, nämlich die Geschichten und die Meinungen anderer Mensche, das Teilhaben am Leben der Anderen, das lässt mich Blogs zur Lieblingslektüre erklären.

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    • S(tef)unny

       /  17. Juni 2012

      … darum weiss ich es umsomehr zu schätzen!

      Mir lag auf der Zunge, den einen oder anderen rauszunehmen, denn es gibt Bloggeschichten, die andes sind und ich ich schon zur Litaratur zähle. Deine Übernächtlichen & Co. zählen auf jeden Fall dazu.

      Gefällt mir

      Antwort

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