Mein Jahresrückblick 2011

Januar

Viel Schnee Anfang Januar, danach Hochwasser am Rhein, Adele entdeckt und mal die positiven Seiten meinen „Jetzt“ zusammengefasst, in Facebook reingeschnuppert.

Februar

Der Schnee ist zurück, aber nur kurz. Danach oft Nebel. Der neue amerikanische Nachbar wurde mit Winter-BBQ und Glühwein begrüßt. Bis kurz vor Ende Februar ist easy auf der Arbeit. Statt neuer Liebe neue Freundschaft, das ist doch auch was. „Freundschaft ist wie Liebe, nur mit Verstand“.

März

Ganz im Zeichen von Fukoshima, kaum Platz für anderes, neben der Arbeit. Ende März ist es endlich geschafft: wir dürfen 100% arbeiten bzw.: Endlich wird die ständige Mehrarbeit entlohnt.  Nervenaufreibend bevor es wirklich losgegangen ist.  Mädels-Treffen in Mainz, Geburtstag auf amerikanisch, rauf auf den Hausberg.

April

20. April: Es gibt schon Sommerfeeling auf der Terrasse, einfach herrlich und wohltuend nach diesem zweiten harten Winter.

Ein friedlicher April. Mit Blumen pflanzen, viel Musik und tollen Osterfeiertagen.

Und dem unter Bastelfachleuten berühmten „Uhuworkshop“. Tochter kam begeistert und mit wirklichen Kunstwerken nach Hause.

Mai

Ich habe mir endlich einen „echten, großen“ Fernseher zugelegt. Die Vorfreude, das Eagles-Fieber beginnt Anfang Mai zu steigen. Nur noch vier Wochen. Endlich mal wieder gemalt.

Erkenntnis des Monats: Ich sollte lernen, nicht für alle ihre (Tochters) Probleme (meine) Lösungen zu finden, sonst findet sie ihre Lösung zum Problem erst viel zu spät.

Konfirmation der jüngsten Nichte.

Alles in allem ein echt aktiver und produktiver Monat. Bin halt ein Mai-Kind.

Besuch auf dem Hausberg, Lesung in Mainz mit Rose ;-). Ein Mai fast ohne Regen, mit viel Sonne und weiterhin Sommerfeelings und viel, viel Arbeit.

Von heute aus betrachtet: Die Lieblingskollegin kam ins KH und erst im Oktober wieder auf die Arbeit. Diese Krankheit hat Auswirkungen auf alle Bereiche ihres (und auch meines) Lebens.  Das was ich heute weiss macht mich traurig. Krankheit wäre doch auch eine Chance, etwas zu ändern, neue Richtungen einzuschlagen. Stattdessen hat sie alles Schlechte nach oben, an die Oberfläche gebracht.

Juni

Eagles, Eagles, Eagles …. Wie im Fieber war ich. Lebendig fühlte sich das an.

So muss das Leben gelebt werden!

Zweimal Improtheater auf dem Neroberg erlebt.

Das erste Mal mit Speckstein gearbeit.

Immer noch kreativ.

Schön.

Der beste Monat des Jahres !

Juli

Haare ganz kurz, sieht klasse aus, das hilft aber nur kurz beim Stimmungstief-Monat des Jahres. War das der Fall nach dem Hochgefühl-Monat Juni?

AUgust

AUa, Daumen gequetscht. Da habe ich bis in den Dezember von. AUs ists mit dem Gitarrespielen. Bis in den Dezember, Jetzt erst ist der Daumennagel wieder einsatzbereit.

Handy kaputt. Nun habe ich ein Smartphone. Rechner kaputt. Nun brauche ich Internet auf dem neuen Handy. Rechner wird repariert und danach ist das seit Monaten tote Notebook dran. Es ist reparabel. (Der „Fachmann“ vor Ort hatte damals gesagt, dass man das nicht reparieren kann. Kann man doch, ÄTSCH!)

Rocky Horror Show zusammen mit der Tochter gesehen. Mit Diane am Mainzer Rheinufer gesesessen, das war ein echter Urlaubstag. Zweite Specksteinarbeit gefertigt. Endlich das seit Jahren versprochene Bild für die Tochter gemacht. Alles in allem ein guter August. Neue Gitarre in Aussicht.

September

Der schwarze September. Chef geht, Kollege wird vom ICE erfasst.

Oktober

Beerdigung. Und ein weiterer Todesfall, der mich tief  berührt.

Mein alter „Monster-Truck“ hat einen finalen Motorschaden. Wie gut dass es Oma und Opa gibt. Tochter und ich hatten uns schon einen Fahr-Plan zurechtgezimmert, als die Nachricht vom großen vorerblichen Geschenk kam.

Aktmalwochenende – klasse. Mit Übernachtungsbesuch. Der erste seit Jahren. War schön. Wird wiederholt.

November

Lieber Besuch aus Stuttgart. Warten auf Schnee, der GsD nicht kommt. Nächste Hibsbotschaft: Tantchen kommt ins Krankenhaus und wird Lungenmäßig durchgecheckt.

Dezember

Rippenfellkrebs ist es, kein Lungenkrebs, aber auch nicht besser.

Urlaub vor Weihnachten. Arbeitsmäßig tief enttäuscht von den arbeitnehmerunfreundlichen Entscheidungen. Die Befürchtungen haben sich damit bestätigt. Ich will das nicht mehr. Erste Bewerbung des Jahres geschrieben. Ich hoffe und bete, mir würde das sehr gefallen.

Die Beziehung der Lieblingskollegin scheint die Krankheit nicht überlebt zu haben. Details bestürzen.  Abstand tut gut.

Das Chaos-Jahr 2011 endet. Ganz objektiv haben die negativen Dinge dieses Jahr überschattet. Trotzdem ein Jahr, in dem ich mehr in meiner Mitte war als jemals zuvor. Rückzug, wenn mir etwas nicht guttut. Mich wirklich einlassen auf Dinge, die mir guttun, auch wenn es kindisch, naiv oder gar verrückt sein mag. Was mir guttut, kann niemand außer mir beurteilen und das hat niemand zu ver- oder beurteilen.

2012 wird besser werden!

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Ein Kommentar

  1. gemeinsamleben

     /  31. Dezember 2011

    Der Probelauf war doch gar nicht so schlecht.
    „2012“ wird „bestimmt“ besser werden.
    Gesundes neues Jahr wünsche ich dir.

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