Wir sind Dinosaurier: Die sind irgendwann ausgestorben. Mir fällt es immer schwerer, über privates zu bloggen, gerade jetzt in der Umbruchphase, wo ich nicht weiss, wie lange ich in meinem Job noch “aushalte”. Die innere Zensurschere ist ständig präsent und dann bleiben nur flache Blödpostings ohne viel Inhalt
Trotzdem gebe ich mein Blog nicht her. Überlaufventil und Seelenschuttlager. Besser als alles in sich reinzufressen.
Meine Antwort auf den Artikel von Herrn Tagesblog. Ausgedehnte Mailkontakte verstärken das Nichtbloggen noch zusätzlich. Eine Zeitlang habe ich vor der morgendlichen Mailantwortrunde erst einen Blogartikel verfasst, das war für das Blog effizienter. Denn wenn ich erst Mails beantworte, bleibt nicht mehr viel Inhalt für den Rest der Welt übrig
Es gibt sicher einige der “Dinosaurier”, die sich an diesen Spruch und an diese fantastische Aktion, damals in der Steinzeit, erinnern. Bei mir ist es immer noch so: Blogito ergo sum.
28. Januar 2012 um 22:44:35 |
Ich weiß nicht, ob es für die Nachwelt und Umwelt eine Last oder eine Lust ist: Ich muss bloggen. Ohne geht es nicht. Ich muss einfach loswerden, was mir durch den Kopf geht. Sonst platze ich. Und das wird vermutlich noch ekeliger, als die Schreiberei es ist.
Wobei ich auch noch anders schreibe, aber das ist ja jetzt nicht das Thema.